Archive für Juni, 2009

Expedition zum Müllstrudel der Menschheit

30. Juni 2009

Im Nordpazifik treibt ein Müllteppich von der Größe Westeuropas – der sichtbarste Ausdruck eines Problems, das zunehmend die Meere gefährdet. Mit einer Fahrt durch den Müllstrudel wollen Wissenschaftler nach Lösungen für das Umweltproblem suchen.

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Meeresschildkröte gerettet

28. Juni 2009

Am 26. Juni während einer Forschungsfahrt im Golf von Korinth vor Galaxidi sichtete das Tethys Forschunsteam eine Karettschildkröte (Caretta caretta), die sich in einem Fischernetz verfangen hatte. Es war ein grosses Tier mit einer Panzer Länge von ca. 80cm und einer Breite von etwa 60 cm.

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IWC Tagung ohne Beschlüsse

28. Juni 2009

Die Jahreskonferenz der Internationalen Walfangkommission endete bereits einen Tag früher als geplant, weil – unter dem Motto der Konfliktvermeidung zwischen den Pro und Kontra Walfangländern – praktisch keine Verhandlungen stattfanden, respektive diese in eigens dafür gebildete Arbeitsgruppen ausgelagert wurden.

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IWC Beschlüsse werden immer öfter ausserhalb der IWC gefasst

25. Juni 2009

Soeben hat der Chair der IWC darüber informiert, dass der Antrag für 10 Buckelwale für Grönland an einem eigens dafür noch vor Ende Jahr abzuhaltenden Intersessional Meeting diskutiert werde.  Dies bedeutet, dass hinter verschlossenen Türen von einer Gruppe ausgewählten Leuten eine Lösung ausgearbeitet wird, die dann an der nächsten IWC vorgestellt und mit grösster Wahrscheinlichkeit ohne grosse Diskussion angenommen wird.

Der Trend, dass kritische Beschlüsse immer häufiger an solchen Intersessionals gefasst werden, ist sehr kritisch, völlig untransparent und schliesst auch die Teilnahme der Zivilbevölkerung aus.

Walfangländer leugnen Giftigkeit von Walfleisch

24. Juni 2009

Auf der Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) in Madeira standen heute die Walfangländer in der Kritik, die Konsumenten von Walprodukten erheblichen Gesundheitsrisiken auszusetzen. So wurden die dänischen Färöer-Inseln zur Rede gestellt, wo trotz Warnung der eigenen Gesundheitsbehörden in diesem Jahr bereits zwei Grindwal-Jagden stattfanden. Die Arten­schutzorganisationen OceanCare und Pro Wildlife begrüssen dies als Teilerfolg, um die Nachfrage nach Walfleisch und damit die Jagd auf die Meeressäuger zu verringern. Japan leugnete heute jegliche Belastung von japanischem Walfleisch – sogar den eigenen wissenschaftlichen Ergebnissen zum Trotz.

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