131 Walrosse zu Tode getrampelt

Walrosse verbringen viel Zeit auf dem Eis. Da ihr Lebensraum durch die globale Erwärmung schmilzt, reduziert sich der Platz an dem die Tiere ausruehn können. Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Walrosse sich im Herbst auf dem Eis versammeln, aber es ist alarmierend in welch grosser Anzahl sie dies gegenüber früheren Jahren tun. Die Fisch und Wildtierbehörde von Amerika (NMFS) haben kürzlich berichtet, dass in Alaska 131 Walrosse, die meisten unter ihnen Kälber oder Jährlinge, zu Tode getrampelt wurde. Dies ist ein klares Signal, dass die Tiere kaum mehr Eis finden, auf dem sie sich versammeln können.

Das Verschwinden des Eises ist nur eine der Gefahren, denen Walrosse ausgesetzt sind. Die Tiere sind auch zunehmendem physischen Stress ausgesetzt, weil sie doppelt so hart arbeiten müssen, um ihre Nahrung zu finden. Wo sie früher vom Eis zum Meeresgrund tauchen konnten, um ihre Nahrung zu finden, müssen sie heute lange Distanzen von der Küste zu ihren Nahrungsgründen schwimmen.

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