Stiller Ozean

Für das Menschliche Ohr sind die Ozeane still. Auf dem Rücken im Wasser zu treiben gibt einem das Gefühl von absoluter Ruhe.

Doch unsere Sinne täuschen uns. Die Meere sind nämlich sehr laut. Ein Blauwal kann Laute von nahzu 190 Dezibel von sich geben. Dies Niederfrequente Vokalisierung kann unter Wasser über weite Distanzen gehört werden.

Aber da sind noch viele andere natürliche Geräuschquellen, zum Beispiel von Garnelen, Muscheln, Fischen Barten- und Zahnwalen, brechendem Eis, Donner, Wellengeräuschen und anderem.

Seit 1870 gibt es auch viel menschengemachten Lärm in den Meeren von Schiffsmotoren, Sonar- und Seismischen Tests, Bomben, Minen und vielem mehr. Problematisch sind die nieder-frequenten Töne, da diese sich im Wasser sehr schnell und weit verbreiten.

Die Meere waren schon immer mit Geräuschen gefüllt, doch der menschengemachte Lärm haben sie viel lauter gemacht.

Kommen Umweltschäden in den Meeren zur Sprache geht es immer um Überfischung, Ölverschmuztung, Plastik und Klimaveränderungen.  Unterwasserlärmverschmutzung aber ist kein Thema.

Jesse Ausubel hat viel darüber nachgedacht und will jetzt etwas wirklich Grosses tun. Er will die menschengemachte Kakophonie im Meer für einige Stunden abstellen und die Reaktionen der Tiere auf die Stille erforschen.

Lesen Sie den Originalartikel in Englisch.

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