Schwertwal tötet seinen Trainer

Auf der spanischen Ferieninsel Teneriffa ist ein Trainer von einem Schwertwal angegriffen und getötet worden. Das Unglück ereignete sich bei einer Trainingsstunde im Wal-Becken des Tierparks „Loro Parque“ in Puerto de la Cruz. Wie es zu dem Zwischenfall kam, war zunächst nicht bekannt. Die Zeitung „La Opinión“ berichtete, der 29-jährige Trainer sei nach dem Angriff des Wals mehrere Minuten unter Wasser geblieben und vermutlich ertrunken. Als er in ein Krankenhaus gebracht wurde, sei er bereits tot gewesen.

Dies war jedoch nicht der erste Angriff in dem Park, denn bereits zwei Jahre zuvor wurde eine Tierpflegerin ebenfalls von einem der 4 Orcas angegriffen und verletzt. Sie hatte jedoch das Glück zu überleben.
Der Tierpark zeigte sich erschüttert von dem Vorfall und nahm die Show mit vier Schwertwalen, die der Park seit etwa vier Jahren anbietet, sofort aus dem Programm.

Trotz Mitgefühl für den Trainer ist auch Mitgefühl für die Schwertwale in Gefangenschaft angesagt. Schwertwale sind die grösste Delphinart. Sie leben in sozialen Familienverbänden und wie andere Delphine in Gefangenschaft leiden auch sie am meisten unter der Begrenzung des Lebensraums, der willkürlich zusammengewürfelten Gruppe die in keinster Weise mit den Familienstrukturen frei lebender Schwertwale zu vergleichen sind, mangelnde Rückzugsmöglichkeiten und Reizarmut. Die Gefangeschaft bedeutet für alle Delphinarten grossen Stress und so kann es schon einmal vorkommen, dass ein Tier sich zur Wehr setzt.

Da auch hier das Gesetz des Angebots und der Nachfrage spielt, empfiehlt OceanCare auf den Besuch von Delphinarien zu verzichten. Wenn die Nachfrage nach Delphin und Orca Shows sinkt, werden sich auch die Angebote reduzieren.

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4 Kommentare zu “Schwertwal tötet seinen Trainer”

  1. Jörg sagt:

    Auf der spanischen Ferieninsel Teneriffa ist ein Trainer von einem Schwertwal angegriffen und getötet worden.

    Wie es zu dem Zwischenfall kam, war zunächst nicht bekannt.

    Vielleicht sollte man erstmal die Zusammenhänge analisieren und die Untersuchungen abwarten ehe man jemanden verurteilt

  2. Jablonski sagt:

    Wundert mich nicht, irgendwann haben diese Tiere einfach die Schnauze voll.

    Das einzige, was mich wundert, ist, dass es so selten dazu kommt, dass diese Tiere in Gefangenschaft nicht durchdrehen.

  3. Jablonski sagt:

    Wundert mich nicht, irgendwann haben diese Tiere einfach die Schnauze voll.

    Das einzige, was mich wundert, ist, dass es so selten dazu kommt, dass diese Tiere in Gefangenschaft durchdrehen.

  4. Julia sagt:

    Mich wunderts nicht und ganz ehrlich, mitgefühl für den Trainer hab ich nicht.
    Nur, weil wir die bessere tierart sind, müssen wir nicht alle anderen einsperren oder Vernichten, denn JEDES Lebewesen hat ein Recht auf seine Freiheit!!!
    Und erstrecht solche großen Tiere wird man niemals Artgerecht halten können, daher sollte man sie gar nicht halten!!!

    Was nehmen wir uns denn raus, alle arten einzusperren? Nur weil wir häuser bauen und Auto fahren??

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