Kanadische und grönländische Inuit-Gruppen haben die EU wegen ihres Handelsverbots für Robbenprodukte verklagt. Die Inuit-Verbände wollen vor dem EU-Gericht in Luxemburg beweisen, dass die Robbenjagd keine Tierquälerei ist und keine Ausrottung der Bestände droht.Das Einfuhrverbot der EU, das 2009 mit breiter Parlamentsmehrheit beschlossen worden war, soll im August 2010 in Kraft treten. Das Gesetz besagt zwar, dass Urvölker weiterhin Handel mit Robbenerzeugnissen betreiben dürfen. Den Gruppen reicht diese Ausnahmeklausel aber nicht aus.
Schlagworte: Handel mit Robbenprodukten