Delphine können traumatisiert werden und leiden ähnlich wie wir Menschen

Neuste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass Delphine kognitiv und emotional hoch entwickelt sind wie auf Discovery News nachzulesen war. Lori Marino, eine renommierte Neurobiologin und Delphinexpertin, konnte mithilfe von MRI-Scans zeigen, dass der Neocortex, ein Hirnareal, welches mitunter für höhere Denkleistungen und emotionale Verarbeitung steht, bei Delphinen sehr gut ausgebildet ist.

Zusätzlich zu den Scans führte die Wissenschaftlerin auch verschiedene Verhaltensstudien an Delphinen durch.

Marinos Forschungsresultate zeigen, dass Delphine ein klares Bewusstsein von sich selbst haben, intelligent sind, über kulturelles Lernen verfügen und wie der Mensch auch Leid und Schmerz empfinden können.

Marino folgert aus ihren Erkenntnissen, dass Delphine auch sehr empfindlich sind für Traumas und leiden, wenn sie in Gefangenschaft gehalten werden. Mit Marinos Resultaten liegen auch wissenschaftliche Beweise dafür vor, dass Wildfänge nicht nur für die gefangenen Delphine sondern auch für die im Meer verbleibenden Gruppenmitglieder traumatisierend sind.

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