Walfangverbot droht zu kippen

In acht Wochen entscheiden 88 Mitgliedstaaten der Internationalen Walfangkommission (IWC), ob das kommerzielle Walfangverbot – eine der grössten Errungenschaften der internationalen Artenschutzbewegung – bestehen bleibt oder fällt. Das als Moratorium bezeichnete kommerzielle Walfangverbot trat 1986 in Kraft, nachdem der Walfang während mehr als 100 Jahre viele Walarten an den Rand des Aussterbens getrieben hat. In diesem Zeitraum wurden Millionen von Walen getötet.

Heute sind drei Staaten verantwortlich, dass jährlich bis zu 2000 Grosswale, darunter Sei-, Finn- und Zwergwale, getötet werden: Island, Norwegen und Japan. Nun liegt ein Kompromissvorschlag auf dem Tisch, der den Walfangländern den Walfang erlauben würde. Als Gegenleistung würde im Südatlantik ein Schutzgebiet eingerichtet – an einem Ort wo gar keine Wale gejagd werden.

Es wäre falsch, den Ländern Zugeständnisse zu machen und damit ihre Walfangaktivitäten zu legitimieren. Doch genau das könnte passieren, wenn wir die Staatengemeinschaft in der verbleibenden Zeit nicht überzeugen können, dass die Jagd auf Wale verboten bleiben muss.

Helfen Sie, die Wiederaufnahme des kommerziellen Walfangs zu verhindern. Unterzeichnen Sie noch heute den Online-Protest gegen den Walfang, der an Staatenvertreter Neuseelands, Lateinamerikas, der Europäischen Union und der USA versandt wird. Bereits mehr als 100.000 Menschen unterstützen diese Forderung. Erheben auch Sie Ihre Stimme für die Wale!

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