Petition gegen das Plündern der Gewässer vor der Westsahara

Der rechtliche Dienst des EU Parlaments hält das Abfischen der Meere durch die EU Fischereiflotte vor der Westsahara als völkerrechtswidrig. Dies hindert die EU Kommission leider nicht, dem König von Marokko 144 Millionen Euro aus EU Steuergeldern zu bezahlen, damit die überdimensionierte EU Fischereiflotte dort die Meere abfischen kann. Erheben auch Sie Ihre Stimme gegen die Plünderung der Gewässer vor der Westsahara. Jede Unterschrift zählt. Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Die Petition soll Anfang August 2010 der EU-Kommission in Brüssel überreicht werden.

2 Kommentare zu “Petition gegen das Plündern der Gewässer vor der Westsahara”

  1. Tanja Seidemann sagt:

    Westsahara ist ein Territorium im Süden Marokko und kein Land in Nordwestafrika. Westsahara wurde nicht von Marokko annektiert beziehungsweise besetzt. Westsahara wurde etappenweise im Madrider Abkommen mit Spanien von Marokko wiedererlangt.

    Wenn es kaum Bewegung im Konflikt um Westsahara gibt, geht dies auf die festfahrende Position der Frente Polisario und Algeriens zurück. Marokko hat ein ehrgeiziges Autonomieprojekt vorgelegt, das von der gesamten internationalen Gemeinschaft begrüßt wurde und das als seriöse und glaubwürdige Bemühung seitens des Sicherheitsrates qualifiziert wurde. Es sind die Frente Polisario und Algerien, die nicht davon was hören möchten, insbesondere Algerien, das behauptet, nicht vom Konflikt betroffen zu sein, und das die Flüchtlingslager in seinem Territorium beherbergt.

    Marokko ist bereitwillig, Alles Mögliche zu unternehmen, damit der Konflikt um die Westsahara zu Ende geht aber im Rahmen der Autonomie und im Respekt seiner territorialen Integrität.

    Das Referendum ist weder technisch noch politisch anwendbar, die sahraouischen Stämme sind auf vier Länder verteilt, nämlich auf Marokko, Mauretanien, Algerien und Mali.

    Die Mehrheit der Sahraouis lebt im Süden Marokkos und ist innerhalb einer Institution (CORCAS) vertreten. Die Front Polisario ist nicht die alleinige Vertreterin der Sahraouis und bereichert sich dank der humanitären Hilfe auf Kosten der Flüchtlinge in den Lagern. Viele Sahraouis in den Lagern von Tindouf möchten nach Marokko zurückkehren, werden dennoch darin verhindert, dies zu tun, die Front Polisario entbehrt der Bevölkerung in den Lagern von Tindouf ihrer Bewegungsfreiheit und macht sie mundtot.

    Die „sahrawische arabische demokratische Republik“ existiert nur im Internet. Sie wird von vielen Ländern nicht anerkannt und viele Länder haben ihre Anerkennung der Republik zurückgezogen.

    Marokko hat große Investitionen in der Westsahara ausgegeben und Marokko plündert nicht die Ressourcen der Westsahara aus, im Gegenteil Marokko hat einen Autonomieplan vorgeschlagen, der garantiert, dass die Sahrawis ihre wirtschaftlichen Angelegenheiten selbst betreiben.

  2. Karim sagt:

    Die Autonomieinitiative in den Sudprovinzen konstituiert „die alleinige realistische Lösung für den artifiziellen Sahara-Konflikt.
    VG
    Karim

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