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2. Klasse Worben engagiert sich für den Delphin- und Walschutz

Kurz vor Weihnachten haben wir Post von der zweiten Klasse, Worben/BE erhalten. Allein schon das Couvert mit dem uns viele Briefe und Zeichnungen, sowie ein selbstgebasteltes Delphinmagnet und ein Schlüsselanhänger erreicht haben, ist einmalig schön! Wir sind fasziniert von der Kreativität und dem Engagement, dieser jungen Menschen.

Gabrielle Moser, Lehrerin der zweiten Klassen Worben, schreibt uns:

Liebes Team von OceanCare

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Mit viel Freude und Begeisterung haben meine 2.Klässler Delfinmagnete und Delfinschlüsselanhänger gebastelt, welche sie erfolgreich verkauft haben. Im Anschluss dieser weihnachtlichen Sammelaktion haben die Kinder auch die Buchhaltung erstellen müssen, was nicht ganz einfach – aber sehr lehrreich für sie war – und haben eine erstaunliche Summe errechnet.

Mit viel Engagement haben sich die Kinder den Meeressäugern gewidmet, eigene Projekte erstellt und vorgetragen; es war rundum ein tolles Thema.

Umso betroffener waren die Kinder als sie von den traurigen Treibjagden, dem unnötigen Töten von Walen und Delfinen und von der Gefangennahme der Tiere für Delfinarien gehört haben. Sogleich lancierten wir die erwähnte Sammelaktion.

Anbei sende ich Ihnen Zeichnungen, Texte und Briefe der 2. Klässler, welche zu Ihrer Verfügung stehen.

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Ich hatte sehr grosse Freude an dem unermüdlichen Einsatz meiner engagierten Schüler und Schülerinnen.

Ein paar Bilder werde ich Ihnen per E-Mail senden.

Herzliche Grüsse

Gabrielle Moser

Das OceanCare Team bedankt sich an dieser Stelle von ganzem Herzen bei den Schülerinnen und Schülern der 2. Klasse Worben und bei der Lehrerin Frau Gabrielle Moser für die eindrückliche Aktion und die grosse Spende, die wir für unsere Delphin- und Walschutzprojekte einsetzen werden.

Grosse Tümmler und Rundkopfdelphine bei neuerlichen Treibjagden in Japan getötet

(c) Courtney S. VailDie ersten Grossen Tümmler, die in dieser Saison in die Tötungsbucht in Taiji, Japan, getrieben wurden, erlitten ein nur zu bekanntes, tragisches Schicksal. Berichten zufolge wurde eine Gruppe aus 20-25 Tieren in der Bucht mehrere Tage lang eingesperrt, bevor 11 von ihnen getötet und 5 lebend in Gefangenschaft genommen wurden. Die verbliebenen Tiere wurden wieder ins Meer entlassen.
Übersetzung des Blogs von Courtney S. Vail, Whale and Dolphin Conservation, mit freundlicher Erlaubnis

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(c) CBD-Habitat

Mediterranean monk seal is critically endangered. With less than 600 animals, hopes for its recovery seem desperate…do they really?

CBD-Habitat and its partners strongly believe that there is still a chance for this species. It is true that only a few of us could be at the field taking action, but without the support of Ocean Care among others, we would not be able to work at where we do: a very remote 6 Km coastal reserve called “Costa de las focas” at the western African coast, on an area called Cabo Blanco peninsula, where almost half of the entire world population of the Mediterranean monk seal survives.

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(c) cherry pickings

Eine kleine Geschichte über Herzenhören, Leidenschaft und Verbundenheit … und ein Geschenk für dich!

Etwas mehr als zwei Jahre ist’s her, dass mein Weg jenen von OceanCare kreuzte. „Andrea, ich habe deine Koordinaten an Sigrid Lüber von OceanCare weitergegeben, die brauchen dich vielleicht!“, teilte mir eine langjährige Geschäftskollegin mit. Und so stand ich wenige Tage später an einem schönen Julitag im Büro von Sigrid Lüber und war einfach sprachlos, und das will was heissen!

Gastblog von Andrea Wedel

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Cuvier Schnabelwal, (c) Tim Stenton

Rechte der Natur und die Umwelt der Politik

Es war im Jahr 2008, als Ecuador ein starkes Signal in die Welt sandte: Die Rechte der Natur waren ein integraler Bestandteil der ecuadorianischen Verfassung geworden, und Sumak Kawsay ihr Leitprinzip. Der Quechua-Begriff Sumak Kawsay steht, in einer für uns Bewohner des Nordens vereinfachten Form, für das „gute Leben“ („buen vivir“) und etabliert damit einen Massstab, der über quantitative Masszahlen hinausgeht. Es ist eine neue Vision zur Stärkung eines holistischen Naturbildes, das nicht nur die Biodiversität in ihrer Komplexität umfasst, sondern auch spirituelle Aspekte, und das nach Transparenz und Bürgerbeteiligung verlangt. Sechs Jahre später ist Ecuador nun Gastgeber der 11. Vertragsstaatenkonferenz der Bonner Konvention (CMS) und beherbergt hunderte Delegierte aus mehr als 100 Ländern, darunter auch Vertreter der Zivilgesellschaft, um über die Zukunft wandernder Tierarten zu beraten – geflügelte, landlebende und marine Globetrotter auf Pacha Mama, Mutter Erde.

Gastblog von Nicolas Entrup, Konsulent für OceanCare

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