(27.02.2011) Drei Tage vor dem Ende der praktischen Delfin-Treibjagd in Taiji am 28. Februar ist klar geworden, dass die Delfinjäger die nächsten sechs Monate nicht mehr zur Jagd fahren. Im Hafen haben sie die Planen abgebaut, welche zu verstecken halfen, wenn tote Delfine fürs Schlachthaus angelandet wurden. Und auf ihren Jagdbooten haben sie die Lärmstangen entfernt.
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Nr. 22 aus Taiji – Die Delfinjagd ist vorüber
01. März 2011Update Nr. 21 aus Taiji – Das Ende naht
27. Februar 2011(25.02.2011) Für einmal ist es eine gute Nachricht, dass das Ende naht… Zumindest was die Delfinjagd anbelangt! Offiziell dauert die Delfinjagd vom 1. September bis zum 31. März. Doch praktisch wird die Jagd erfahrungsgemäß jeweils Ende Februar eingestellt. So hoffentlich auch dieses Jahr! Leider hat es heute noch gar nicht danach ausgesehen. Sehr früh haben die Delfinjäger, die um 06.30 Uhr ausliefen, eine Schule Streifendelfine geortet, in die Bucht getrieben und abgeschlachtet.
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Tagebuch(t) – Bericht von der neusten Japan Reise für die Delfine – Hans Peter Roth in Uster, Sa. 26.2., 20 Uhr
23. Februar 2011Update Nr. 20 aus Taiji – Die Jäger haben noch nicht genug
23. Februar 2011
Nach etlichen Tagen „relativer“ Ruhe hat die brutale, blutige Realität diesen scheinbar so schönen Ort im Süden Japans wieder eingeholt. Rund 60 Delfine haben in den letzten zwei Tagen in der Todesbucht ihre Lebensessenz, ihr Blut vergossen. Das Grauen der atemlosen Hetze, die Panik in der Bucht und die Brutalität machen einfach sprachlos. Und in dieser Sprachlosigkeit erübrigt es sich, Beschreibungen von früher zu wiederholen. Leider sind diese barbarischen Massaker hier noch immer an der Tagesordnung, „business as usual“, wie Ric O’Barry einmal mehr bitter feststellen müsste.
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Update Nr. 19 aus Taiji – Zehn Delphine entkommen
16. Februar 2011
Erleichtert stelle ich auf meiner Kontrollfahrt kurz vor Sieben fest, dass die Jagdboote im Hafen geparkt sind. Dies trotz bestem Wetter und damit besten Jagdbedingungen. Ich habe nichts dagegen und mache mich auf den Weg nach Nachi, der wunderschönen Tempelanlage neben einem der höchsten Wasserfälle Japans. Auch dieser Kulturschatz gehört zum Unesco-Weltkulturerbe und dürfte durchaus nebst einheimischen Touristen noch einige Gäste mehr aus dem Ausland anziehen. Wenn bloß – Ihr wisst schon…
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